Farben und Formen die inspirieren

Designerstücke als Inspiration

Farben, Formen und Proportionen. Das sind Zutaten für Design. Ich schaue mir immer wieder Produkte oder Seiten an bei denen Ich Inspiration finde. Auf der Designermöbel-Seite von betz-designmoebel findet sich dazu so einiges:
Möbel mit klaren Linien und geometrischen Formen. Schwungvoll geformte Lehnen und Stühle welche nicht nur elegant aussehen, sondern auch solide funktionieren und langlebig gebaut sind.

Als Gestaltungsübung picke ich mir drei Designstücke aus der Website. Damit will ich ein grafisches Design realisieren. In meinem Beispiel für die Verwendung einer Visitenkarte.
Ich entscheide mich für Produkte der Marke Vitra Design. Ich suche möglichst drei ganz unterschiedliche Möbel oder Accessoires. Mein Entscheid fällt auf den Stuhl Zig Zag, die Wanduhr Sunburst. Als letztes Objekt nehme ich noch den Stuhl Eames in einem Petrol-Farbton dazu. Nun habe ich drei Designstücke ausgewählt. Die im Moment noch leeren Visitenkarten warten auf die Kreationsphase.

Designprozess

Nun beginnt der Designprozess. Ich mag diesen auf unterschiedliche Weise angehen. Die erste Variante: Ich beginne einfach drauf los und erstelle mein Design aus dem Bauch heraus. Die Designstücke inspirieren automatisch zu Formen und Farben. Ich mache pro Karte immer ein paar Entwürfe. Einige werden sofort wieder verworfen. Andere sind zu brav und langweilig. Andere werden zu wirr und unruhig und eignen sich nicht für eine Visitenkarte. Deshalb gehe ich meist recht ins Detail und gestalte die Elemente ähnlich einer Makroaufnahme. So finde ich mit dieser Variante vorzügliche Designs. Der grosse Nachteil: Aus dem Bauch heraus gestaltete Objekte habe manchmal keine erklärbare Entstehungsgeschichte oder Begründungen mit der sich eine Gestaltung verkaufen lässt für einen Kunden.

Eine andere Designvariante ist – zuerst denken und dann entwerfen. Bei dieser Variante bin ich meist besser gerüstet mein Design zu begründen, wenn jemand nach dem Wieso und Warum fragt. Was habe ich überlegt. Wie ist der Bezug zu meinem Thema, was für eine Geschichte oder Assoziation erzähle ich. Finde ich eine Spannung oder Botschaft, die ich mit meinem Design weitertragen kann. Mit dieser Variante kann ich meist sehr klar erklären weshalb etwas entstanden ist. Kunden schätzen den Mehrwert dieser Vorgehensweise. Es ist nicht nur etwas ästhetisch Schönes – das Design trägt auch eine Botschaft.

Für die Übung heute wähle ich den ersten Ansatz. Ich spiele. Muss nicht für einen Kunden arbeiten. Darf einfach nach Lust und Fantasie mit Farben und Formen spielen. Darf ausprobieren und verwerfen.

Finale Resultate

Am Ende stehen die drei Entwürfe die ich hier gerne zeige. Die Ableitung zum Produkt und der ursprünglichen Inspiration ist sichtbar, wenn ich das Produkt daneben platziere.
Würde das Produkt fehlen, kommt man kaum auf die Quelle der Inspiration. Und wenn ich die Umsetzungen weiter variiere, verliert es den Ursprung.
Solche Projekte gefallen mir und halten mich fit für weitere Gestaltungsprojekte und ich freue mich schon über eine neue Herausforderung.

design_wood

design_sunburst

Visitenkarten Design Eames