
Gut gemachte Logos – wie das des WWF – lassen sich unter allen Umständen problemlos reproduzieren.
Nun frage ich mich schon lange, wie die plastischen Logos von heute in schwierigen Reproduktionsbedingungen umgesetzt werden. Wir würde beispielsweise plastisches Logo wie das von Skype auf einem Kassabon aussehen? Oder wie kann ein solches Logo auf einem Fax-Formular überleben?
Diese Frage habe ich mir auch beim neuen Swisscom Logo gestellt. Es ist ja ein dreidimensionales Objekt. Das Logo enthält Farben, Verläufe und Schattierungen. Unmöglich auf einem Stempel, Kassabon etc. wiederzugeben. Oder doch? Es muss eine vereinfachte Version des Logos geben. Wenn Markenauftritte gut geplant werden, dann werden die Logos auch sauber extra für solche Bedingungen umgesetzt.
Hier das von mir aus gesehen gelungene Beispiel:


Das ist heute bei vielen schicken Logos der Fall: entweder bewusster Verzicht auf die Reduzierbarkeit oder schlicht unwissen der “Designer”. Aber ein bisschen unpassende Typographie mit einer Apple-like Spiegelung zu verzieren scheint vielfach auszureichen… Deswegen tippe ich auch zweiteres
Ein guter Designer weiss um die Problematik und kreiert Logos, die ihren Wiedererkennugnswert immer behalten.
Logo, Logo, Logo … Ein gutes Corporate Design ist ein Netzwerk verschiedenster visueller Parameter, kombiniert mit Stringenz und Reduktion. Das Swisscom “Logo” ist ja schön und lustig (lustvoll) wenn es dreht und in voller Farbenpracht daherkommt. die beiden Swisscom “Varianten” oben sind meines Erachten jedoch durchgefallen. Sie sind nicht nur schlecht gemacht, sondern zeigen klar die Schwächen der Strategie. von der zerstörten Thesis ganz zu schweigen. — Reduce to the max!
und Silvio stimme ich auch zu.